Präventionstheater „Mobbing – Wenn Ausgrenzung einsam macht“

Am Mittwoch, dem 17. Dezember 2025, lud die Mittelschule St. Wolfgang gemeinsam mit der Kommunalen Jugendarbeit der Stadt Landshut zum Präventionstheater „Mobbing – Wenn Ausgrenzung einsam macht“ in unsere Turnhalle ein. 250 Schülerinnen und Schüler nutzten diese besondere Gelegenheit, um das Thema gemeinsam zu reflektieren und im Anschluss mit den Schauspielerinnen zu diskutieren.

Bei der ersten Veranstaltung nahmen die Klassen 7a, 7b, 7c, 7Deutsch sowie die Klassen 8a, 8b und zusätzlich die 10e (EH) der angrenzenden Berufsschule teil. Bei der zweiten Veranstaltung waren unsere Klassen 9a, 9b, Vo2 sowie die Berufsschüler*innen der Klassen 10d (EH) und 10a (MFA) vertreten.

Das Stück „Mobbing – Wenn Ausgrenzung einsam macht“ des Weimarer Kulturexpress erzählt von den beiden Schülerinnen Laura und Franzi, die in der Schule Banknachbarinnen sind. Im Verlauf des Stückes zeigen die Schauspielerinnen anhand dieses konkreten Beispiels verschiedene Mobbing‑Verhaltensweisen und verdeutlichen, welche Folgen das Mobbing für die beiden hat. Die Schülerinnen und Schüler beider Schulen werden aktiv einbezogen und können durch ihr Verhalten als Publikum den Ablauf des Stückes mitbestimmen.

Besondere Unterstützung für Laura in ihrer Rolle als Betroffene zeigten die Teilnehmenden der ersten Veranstaltung, als sie auf Lauras Frage, was sie tun und ob sie Franzis Verhalten melden solle, mit Zurufen und Applaus zu diesem Schritt ermutigten. Laut den beiden Schauspielerinnen war dies bislang bei keinem ihrer Auftritte mit diesem Stück geschehen.

An dieser Stelle möchten wir uns herzlich bei den beiden Schauspielerinnen Anna und Lorena bedanken, die das Thema so professionell und anschaulich darstellten, sich ausführlich Zeit für Diskussionen und Fragen nahmen und damit einen wertvollen Beitrag leisteten.

Ein besonderer Dank gilt zudem Frau Jacqueline Schalk und der Kommunalen Jugendarbeit der Stadt Landshut, die dieses besondere Erlebnis ermöglicht haben.