Technik-Parcours: Schnuppern in technische Berufe

Einen ersten Einblick in die Welt der technischen Berufe bekamen die Klassen 6A, 6B und 7 DEU im Rahmen des Projekts „Technik-Parcours“. Unter der Leitung von Herrn Tobias Haug erhielten die Kinder einen kurzen Überblick über verschiedene technische Ausbildungsberufe, bevor die Schüler*innen selbst aktiv werden konnten. An mehr als zehn Arbeitsstationen konnten die Kinder beim Arbeiten mit Wolle, Leder, Holz, Thermoplast und vielen weiteren Materialien und Werkzeugen verschiedene Ausbildungsberufe erproben und erste Erfahrungen sammeln. Die Breite an Berufen ging von Goldschmied*in (Ringe aus Kupfer herstellen) über Schreiner*in (Figuren aus Holz sägen) bis hin zum Gipser (Herzen aus Gips erstellen). Zusätzlich zu den Erfahrungen, die für die kommende Wahl des berufsorientierenden Zweiges wichtig sein können, konnte jedes Kind einige mit Begeisterung erstellte Werkstücke mit nach Hause nehmen.

Formen eines Handyhalters aus Plexiglas
Laubsägearbeit für einen Schlüsselanhänger

Stromkreislauf Fahrradlampe
Selbstgefertigter Ring
Arbeiten mit Leder
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7. Klassen sammeln Erfahrungen im Berufsfeld Metall- und Elektrotechnik

Die Schüler*innen der 7. Klassen konnten das Berufsfeld Elektro- und Metalltechnik durch praktisches Handeln erfahren. Unter Anleitung von T. Stoeckel fertigten die Schüler*innen einen Doppeldecker aus Draht. Zuerst mussten sie einen Bauplan lesen, verstehen und anhand dessen die Einzelteile des Flugzeuges aus Kupferdraht korrekt messen, abschneiden, biegen und in Form bringen. Anschließend verlöteten sie diese zu einem Flugzeugrumpf. Konzentriertes Arbeiten und gegenseitige Hilfestellung waren hierbei gefragt! Neben dem Erproben der eigenen handwerklichen Fähigkeiten lernten die Schüler die notwendigen Werkzeuge, wie z.B. einen Seitenschneider, den Lötkolben oder die Kombizange und deren Verwendung ebenso wie verschiedene Materialien kennen und hatten beim Bauen zudem eine Menge Spaß!

Praxis an Mittelschulen, ist, wie der Name schon besagt, eine Maßnahme, bei der Schüler*innen durch die Anleitung von Handwerksmeister*innen Erfahrungen in verschiedenen Berufsfeldern durch eigenes praktisches Handeln sammeln. Es dient dazu, die eigenen Talente zu entdecken, Berufe zu erkunden und verschiedenen Arbeitsweisen, Werkzeugen und Materialien, mit denen in Handwerk und Industrie gearbeitet wird, kennen zu lernen. Ein wichtiger Baustein innerhalb unseres Berufsorientierungs-Curriculums, damit die Schüler*innen ihren individuellen Traumberuf finden. Wir starten mit der Praxis an Mittelschulen in der 6. Jahrgangsstufe und bieten den Schüler*innen bis zur 10. Jahrgangsstufe im Mittlere-Reife-Zweig zunehmend herausfordernde Projekte an.

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Schulstart am 14.09.2021

Liebe Eltern und Erziehungsberechtigte,

wir werden an unserer Schule am 14.09.2021 mit Präsenzunterricht starten. Das bedeutet, dass alle Schüler in die Schule kommen und die folgenden Maßnahmen wie bisher einhalten:

Die wichtigsten Hygienemaßnahmen in Kürze:

Medizinische Mund-Nasen-Bedeckung oder FFP2-Maske tragen, auch während des Unterrichts: Pflicht bis 01.10.21!

Selbsttests werden drei Mal pro Woche durchgeführt!

Handhygiene: Desinfektion/Waschen bei Betreten des Schulhauses

Husten- und Niesetikette: Armbeuge/Taschentuch!

Bei folgenden Symptomen dürfen Schüler nicht in die Schule kommen: Fieber, Husten, Hals- oder Ohrenschmerzen, starke Bauchschmerzen, Erbrechen oder Durchfall => Kind an der Schule krank melden und gegebenenfalls einen Arzt aufsuchen!

Schulstart für die 5. Klassen

Am ersten Schultag finden sich bitte alle Fünftklässler in der Turnhalle ein (Bitte den Schildern folgen!). Dort erfolgt eine Begrüßung durch die Schulleitung, die Vorstellung der Klassenleiterinnen und die Einteilung in die Klassen.

Ich wünsche Ihnen alles Gute und ihren Kindern einen guten Start in das neue Schuljahr!

gez. Dr. Klaus Werner

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Stellenanzeige Bundesfreiwilligendienst

Sie wissen noch nicht genau, was Sie nach der Schule machen wollen?

Sie möchten nach dem Abitur noch nicht studieren, aber Lebenserfahrung sammeln?

Sie möchten Lehrer*in werden oder sind an pädagogischen Berufen interessiert?

Sie haben Spaß an der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen?

Dann sind Sie bei uns genau richtig!

Wir sind eine Mittelschule mit dem Profil Inklusion, haben eine Klasse-im-Puls, eine Nachmittagsbetreuung und sorgen bei unseren Schülern für eine ganzheitliche Bildung!

Wir suchen Sie zur Ergänzung unseres engagierten multi-professionellen Teams!

Kontakt:

Mittelschule St. Wolfgang

Weilerstraße 21

84032 Landshut

Tel.: 0871-1431835

Email: verwaltung@mittelschule-wolfgang.de

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Gegen das Vergessen! Zeitzeugen-Gespräch zum Holocaust mit Hr. Grube

Organisiert von den Respect Coaches und Herrn von der Sitt, Klassenleiter der 8A, moderiert von Frau Birgit Mair, nahmen die Schüler*innen der 8., 9. und 10. Klasse der Mittelschule St. Wolfgang am Zeitzeugengespräch von Herrn Ernst Grube per Videokonferenz teil.

Herr Grube wurde vor der Machtergreifung der Nazis in München geboren und wuchs als Sohn eines Malermeisters und einer jüdischen Krankenschwester auf. Er zeigte anhand von Dokumenten und Fotografien aus dieser Zeit auf, wie die jüdischen Mitbürger von den Nationalsozialisten systematisch diffamiert, diskriminiert und verfolgt wurden. Trotz der Anfeindungen gab es immer noch jüdisches Leben in München und die jüdische Gemeinde unterhielt soziale Einrichtungen für die Gemeindebürger, wie z.B. ein Krankenhaus, ein Altenheim und ein Kinderheim.

Es begann in München im Jahr 1938 mit dem Abriss der Synagoge und der Kündigung der Wohnungen jüdischer Bürger. Damit wurden die sozialen Kontakte der jüdischen Familien systematisch unterbrochen und Herr Grube kam mit seinen Geschwistern in ein jüdisches Kinderheim. Dort lernte er erstmals jüdisches Leben kennen, denn innerhalb der Familie fand keine religiöse Erziehung statt. Im Kinderheim war das Leben toll, so Grube, „draußen wurden wir als „Saujuden“ beschimpft!“ In der Heimschule war der Unterricht wegen Lehrermangels nur noch rudimentär, eine herkömmliche Schule durften jüdische Kinder damals nicht mehr besuchen.

Ab Oktober 1941 musste der Judenstern getragen werden. Dann begannen die Deportationen in die Vernichtungslager. Im November 1941 wurden 24 Kinder aus dem Heim deportiert, aus dem Münchner Ghetto ca. 1000 Juden. Im Frühjahr 1942 wurden wieder 21 Kinder aus dem Heim deportiert und weitere Juden aus München. Die übrigen 12 Kinder des Heimes kamen in das Münchner Ghetto. Dieses wurde von den Nazis „gegründet“, da Juden laut Gesetz keine Wohnung mehr haben durften. Die Wohnungsnot im Ghetto war groß, die Lebensumstände in den Barracken erniedrigend: enges Zusammenleben, keine Schränke, menschliche Konflikte. In erster Linie diente das Ghetto dem Sammeln der jüdischen Mitbürger zum Abtransport in die Konzentrationslager. Nachdem er in mehreren Lager-Ghettos in München war, kam er 1942 nach jahrelanger Trennung zu den Eltern zurück.

Die Familie musste sich neu aneinander gewöhnen, die kleine Schwester Ruth hatte die eigene Familie noch nie erlebt. Doch die Umstände wurden noch schwieriger als bisher: die Kriegssituation verlagerte sich nach Deutschland, Bombenangriffe der Alliierten wurden zur zusätzlichen Belastung. Trotz des Druckes seitens der Nazis ließ sich der Vater nicht von seiner jüdischen Frau scheiden. Grubes Mutter musste Zwangsarbeit leisten, durfte weder Zug noch Straßenbahn benutzen, war ausgegrenzt. Die Familie lebte in einer kleinen 2-Zimmer-Wohnung. Diese bot keinen Schutz gegen die Bombenangriffe, und Juden durften nicht in die Luftschutzkeller. Sie durften auch nur in 3 Läden einkaufen, bekamen kaum Lebensmittel, da viele davon für Juden gestrichen wurden.

Die Familien der Schwestern mütterlicherseits wurden 1941/42 nach Polen deportiert. Die Stimmung in der Familie war sehr bedrückend, denn man wusste nicht, was mit den Verwandten passierte oder ob sie noch leben. Alle Verwandten wurden von den Nationalsozialisten ermordet.

Im Februar 1945 wurden schließlich auch die Grube-Kinder und ihre Mutter in das Ghetto Theresienstadt (Terezin), gelegen in der Nähe von Prag, deportiert. Im sogenannten „Generalgouvernement“, dem heutigen Gebiet von Polen und Tschechien, wurden von den Nazis Ghettos für sämtliche Juden aus den besetzten Gebieten geschaffen und neben diese Lager wurden die Konzentrationslager für deren Vernichtung gebaut.

Auf die Frage, welche Überlebensstrategien Hr. Grube in Theresienstadt hatte, antwortete er „Hoffnung und der Vater!“. Die Familie überlebte die Judenverfolgung – eine absolute Ausnahme. Nach dem Krieg musste sich die Familie wieder in ein gemeinsames Leben einfinden. Es gab keine Wiedergutmachung oder Hilfe, es gab kaum Wohnungen für jüdische Mitbürger. „Das Hineinkommen in das Leben danach war schwierig!“  erklärte Herr Grube.

Heute erzählt der fast 90-jährige Ernst Grube bei unterschiedlichen Veranstaltungen als Zeitzeuge seine Geschichte und berührt damit Jugendliche und Erwachsene gleichermaßen.

Die Schulgemeinschaft der Mittelschule St. Wolfgang bedankt sich herzlich bei Herrn Grube für die berührenden und tiefen Einblicke in das jüdische Leben während des Nationalsozialismus in Deutschland. Es mahnt und verpflichtet uns täglich gegen jegliche Art von Diffamierung, Diskriminierung und Rassismus einzustehen!

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Eltern- und Schülerportal

Sehr geehrte Eltern und Erziehungsberechtigte,

wir haben an der Schule ein neues Kommunikations- und Informationssystem, das Elternportal, eingeführt. Damit können Sie mit uns auf einer eigenen Internetplattform kommunizieren: z.B. können Sie ihr Kind krank melden, Formulare herunterladen oder Sie können mit den Lehrkräften kommunizieren. Dieses Portal erleichtert den Kontakt zur Schule. Ihr Kind hat bereits die Anmelde-Datenblätter bekommen.

Bitte melden Sie sich im Elternportal an! Falls Sie Schwierigkeiten haben, so kontaktieren Sie uns, wir helfen Ihnen gerne weiter!

Anleitung für den LOGIN:

Schülerportal:

Auch die Schüler haben ein eigenes Portal erhalten. Dieses beinhaltet viele nützliche Features, z.B. werden Prüfungen im Kalender angezeigt, es gibt einen Notenmanager, einen Down- und Uploadbereich für Hausaufgaben, eine Chat- sowie Videofunktion für das Distanzlernen und vieles mehr.

Mit freundlichem Gruß,

Dr. Klaus Werner, R

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Umgang mit Krankheits- und Erkältungssymptomen bei Kindern und Jugendlichen in Schulen

Sehr geehrte Eltern,

hier können Sie sich Informationen herunterladen, wann Ihr Kind auf jeden Fall zuhause bleiben muss und wann es wieder in die Schule gehen darf. Bitte berücksichtigen Sie diese Vorgaben zum Schutz aller! Danke!

gez. Dr. Klaus Werner, R

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Mittelschule St. Wolfgang macht bei Ramadama-Abfallsammelaktion der Stadt Landshut mit

Die Klassen 6a, 6b, 7a, 7b, 10 und die Deutschklasse haben sich im Oktober an der Ramadama-Abfallsammelaktion der Stadt Landshut beteiligt.

Mit Warnwesten, Abfallzangen, Müllsäcken, Eimern und gelben Säcken sowie reichlich Tatendrang und Motivation sind die Schüler*innen mit ihren Klassenlehrern in von der Stadt Landshut zugeteilte Gebiete ausgeströmt. Ein Großteil der fleißigen Helfer sammelte Papier, Flaschen, Dosen, Verpackungen, Kleidungsstücke, Mund-Nasen-Masken, Zigarettenkippen, Kronkorken. Alles Müll, der Natur und Umwelt belastet. Wieder andere entdeckten sogar verrostete Mofas und Fahrräder sowie Stuhllehnen und Blechkanister.

Die Stadt Landshut unterstützt den Einsatz der Müllsammler mit einem Brotzeit- und Materialzuschuss von 6 € pro Teilnehmer.

Weißt du eigentlich wie lange eine Zigarettenkippe braucht, bis sie verrottet ist?

Unglaubliche 10-15 Jahre!

Am Ende der Sammelaktion waren alle überrascht, wie viel Müll zu finden war. Schüler*innen und Lehrkräfte stellten einstimmig fest, dass sich die gemeinsame Anstrengung gelohnt hat. Nicht nur für die Umwelt, sondern auch für die Gemeinschaft und den Zusammenhalt innerhalb der Klassen.

Text: G. Striegl

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Mittelschule St. Wolfgang erhält Landshuter Wertepreis 2020

„Benimm ist in!“ Seit 10 Jahren ein Erfolgsmodell an der Mittelschule LA – St. Wolfgang

Im Jahr 2010 hat die Mittelschule LA – St. Wolfgang ein Projekt begonnen, das jungen Leuten zeigen sollte, wie wichtig gute Umgangsformen sind. Dies ermöglicht die Berufseinstiegsbegleiterin Frau Zöttl vom Jugendsozialwerk Landshut e. V., mit der Expertin für gutes Benehmen Frau Bayer. Die Schülerinnen und Schüler erlernen dabei höfliches Verhalten anzuwenden und pünktlich vor Ort zu sein. Ein Trend, der nie aus der Mode kommt. Dafür erhielt die Mittelschule St. Wolfgang den Wertepreis für das Schuljahr 2019/2020.

Ob beim Vorstellungsgespräch, im Restaurant oder in der Schule – wer sich hier gut benimmt, der hinterlässt immer einen guten Eindruck. Diese positive Erfahrung wollen Frau Marion Zöttl und Frau Ulrike Bayer seit 10 Jahren an junge Menschen weitergeben. An der Wolfgangschule bekommen Schüler/-innen jedes Jahr zwei Tage lang im Oktober die Möglichkeit, an einem „Benimmkurs“ teilzunehmen. Dabei üben die Teilnehmer das richtige Verhalten am Esstisch und höflich miteinander umzugehen, beispielweise: „Wie benutze ich Besteck richtig?“ „Wie führe ich eine Konversation?“ und „Wie biete ich meine Hilfe an?“. Als Belohnung gibt es eine Teilnehmerurkunde sowie ein kleines Präsent.

Seit dem Schuljahr 2019/2020 wurde das Projekt „Benimm ist in“ um die Mitarbeit der SMV erweitert. Jeden Monat wählt die SMV mit ihrer Verbindungslehrerin Frau Füßl-Stepanow eine Schulregel als Motto aus. Dieses Motto wird dann in der Aula und in den Klassenzimmern aufgehängt. „Dadurch“, so Frau Zöttl, „entsteht zwischen den einzelnen Klassen eine Art „Competition“, um mit dem besten Benehmen herauszustechen“. Jede Klasse erhält dafür Jetons. Ziel ist es, möglichst viele Jetons am Monatsende gesammelt zu haben. „Wer gegen das Monatsmotto verstößt, schwächt seine Klasse und erhält einen Jeton Abzug“, äußerte die Berufseinstiegsbegleiterin Frau Zöttl. Um die Schüler zu motivieren, erhalten die Siegerklassen als Belohnung 2 Familienpizzen.

 „Sieht man sich an der MS St. Wolfgang um“, fasst der Schulleiter Herr Dr. Werner zusammen, „ist festzustellen, dass sich die Schüler positiv verändert haben und ihr Umfeld mehr respektieren“. Das Ergebnis des Projekts ist es, nicht nur in der Schule gelobt zu werden, sondern gutes Benehmen dient auch als Eintrittskarte in die Arbeitswelt.

für den Inhalt verantwortliche SchülerInnen:
Olesea Plesca, Sophie Gremmer, Lisa Pertermann, Aurelia Bucher, Simon Rückl

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FAQ: Was ist zu tun, wenn mein Kind in Quarantäne ist?

Bitte beachten Sie folgende Regelungen des Bayerischen Staatsministeriums für Gesundheit und Pflege:

Hier finden Sie weitere Informationen:

Stadt Landshut: Informationen zu Covid-19

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