Informationsveranstaltung: Prüfungen zum qualifizierenden Abschluss an Mittelschulen

Am 17.03.2022, 14.00 Uhr, findet an unserer Schule eine Informationsveranstaltung für die externen Teilnehmer an den Prüfungen zum qualifizierenden Abschluss an Mittelschulen statt.

Treffpunkt: Aula

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Pooltests in den Jahrgangsstufen 5/6

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Anmeldung VK1 (Schuljahr 2022/23) und Anmeldung externe Teilnehmer an den Prüfungen zum Qualifizierenden Abschluss

Die Anmeldeformulare und Informationen finden Sie im Bereich „Downloads“!

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Projekt „ziel:vorstellung“ – Ehrenamtliche Profis coachen SchülerInnen Vorstellungsgespräch üben – Chancen im Bewerbungsprozess erhöhen

Um einen Bewerbungsprozess realitätsnah zu üben, führen die Berufseinstiegsbegleiterinnen Wilma Betzmeier und Marion Zöttl des Katholischen Jugendsozialwerks Landshut an der Mittelschule St. Wolfgang in Zusammenarbeit mit der Freiwilligen Agentur Landshut das Projekt „ziel:vorstellung“ durch.

Ziel ist, dass die Jugendlichen eine realistische Übungssituation eines Vorstellungsgesprächs bekommen und lernen, wie wichtig eine gute Bewerbung und eine gezielte Vorbereitung sind. Es wurden erstmalig auch Gespräche per Videochat durchgeführt, da die digitale Version, sich in einem Unternehmen vorzustellen, immer mehr zunimmt. Die Schüler*innen konnten durch diese Übungssituation ihre erste Nervosität abbauen und mehr Sicherheit für zukünftige Vorstellungsgespräche gewinnen. Anna und Ahmet nehmen gemeinsam mit vielen weiteren Schüler*innen der 9. Klassen diese Chance wahr. Sie bekommen eine Einladung zu einem Vorstellungsgespräch an der Schule für ihren Wunschberuf. Ihre Bewerbungsunterlagen konnten die Schüler*innen, mit professioneller Unterstützung durch die Berufseinstiegsbegleiterinnen und den Klassenlehrern, vorab im Computerraum erstellen, ausdrucken und online versenden. Verbessert und mit den nötigen Anlagen, wie z. B. Zeugnissen und Praktikumszertifikaten versehen, erreichen sie den Projektleiter Christian Pallua, der die zahlreichen Bewerbungen der SchülerInnen an die ehrenamtlichen Partner*innen der Freiwilligenagentur verteilt.

Christian Pallua steht, wie die anderen fiktiven Personalchefs*innen, aktiv im Berufsleben. Sie bringen langjährige Erfahrung in Bezug auf Einstellungsgespräche und Personalauswahl mit und möchten die Jugendlichen von dieser Erfahrung profitieren lassen. Jede*r Schüler*in bekommt im Anschluss an das 20minütige Gespräch ein schriftliches Feedback. Die wahrgenommenen Stärken, aber auch Tipps in den Bereichen Körperhaltung, Kommunikation oder zum Beispiel dem äußeren Erscheinungsbild werden den Jugendlichen vermittelt.

Anna möchte gerne eine Ausbildung zur Augenoptikerin absolvieren. Bewerbungen hat die 14jährige bereits per E-Mail verschickt. Die Übung des bevorstehenden Vorstellungsgesprächs hat der Schülerin dabei geholfen, eine realistische Vorstellung über den Ablauf, wie z. B. die Begrüßung, Fragen zur Person und zum Unternehmen, und die korrekte Verabschiedung zu bekommen. Ahmets letztes Praktikum im Lebensmittelhandel hat den Jugendlichen davon überzeugt, dass die Ausbildung zum Verkäufer durchaus eine solide, attraktive Basis für die berufliche Zukunft ist. Über gute Leistungen in der Berufsschule zugleich den Mittleren Schulabschluss zu erzielen, wird für immer mehr SchülerInnen ein zusätzlicher Grund, um erfolgreich eine Berufsausbildung zu absolvieren.

Wir bedanken uns bei der Freiwilligen-Agentur-Landshut für die Kooperation!

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Weihnachtsbrief 2021

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Technik-Parcours: Schnuppern in technische Berufe

Einen ersten Einblick in die Welt der technischen Berufe bekamen die Klassen 6A, 6B und 7 DEU im Rahmen des Projekts „Technik-Parcours“. Unter der Leitung von Herrn Tobias Haug erhielten die Kinder einen kurzen Überblick über verschiedene technische Ausbildungsberufe, bevor die Schüler*innen selbst aktiv werden konnten. An mehr als zehn Arbeitsstationen konnten die Kinder beim Arbeiten mit Wolle, Leder, Holz, Thermoplast und vielen weiteren Materialien und Werkzeugen verschiedene Ausbildungsberufe erproben und erste Erfahrungen sammeln. Die Breite an Berufen ging von Goldschmied*in (Ringe aus Kupfer herstellen) über Schreiner*in (Figuren aus Holz sägen) bis hin zum Gipser (Herzen aus Gips erstellen). Zusätzlich zu den Erfahrungen, die für die kommende Wahl des berufsorientierenden Zweiges wichtig sein können, konnte jedes Kind einige mit Begeisterung erstellte Werkstücke mit nach Hause nehmen.

Formen eines Handyhalters aus Plexiglas
Laubsägearbeit für einen Schlüsselanhänger

Stromkreislauf Fahrradlampe
Selbstgefertigter Ring
Arbeiten mit Leder
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7. Klassen sammeln Erfahrungen im Berufsfeld Metall- und Elektrotechnik

Die Schüler*innen der 7. Klassen konnten das Berufsfeld Elektro- und Metalltechnik durch praktisches Handeln erfahren. Unter Anleitung von T. Stoeckel fertigten die Schüler*innen einen Doppeldecker aus Draht. Zuerst mussten sie einen Bauplan lesen, verstehen und anhand dessen die Einzelteile des Flugzeuges aus Kupferdraht korrekt messen, abschneiden, biegen und in Form bringen. Anschließend verlöteten sie diese zu einem Flugzeugrumpf. Konzentriertes Arbeiten und gegenseitige Hilfestellung waren hierbei gefragt! Neben dem Erproben der eigenen handwerklichen Fähigkeiten lernten die Schüler die notwendigen Werkzeuge, wie z.B. einen Seitenschneider, den Lötkolben oder die Kombizange und deren Verwendung ebenso wie verschiedene Materialien kennen und hatten beim Bauen zudem eine Menge Spaß!

Praxis an Mittelschulen, ist, wie der Name schon besagt, eine Maßnahme, bei der Schüler*innen durch die Anleitung von Handwerksmeister*innen Erfahrungen in verschiedenen Berufsfeldern durch eigenes praktisches Handeln sammeln. Es dient dazu, die eigenen Talente zu entdecken, Berufe zu erkunden und verschiedenen Arbeitsweisen, Werkzeugen und Materialien, mit denen in Handwerk und Industrie gearbeitet wird, kennen zu lernen. Ein wichtiger Baustein innerhalb unseres Berufsorientierungs-Curriculums, damit die Schüler*innen ihren individuellen Traumberuf finden. Wir starten mit der Praxis an Mittelschulen in der 6. Jahrgangsstufe und bieten den Schüler*innen bis zur 10. Jahrgangsstufe im Mittlere-Reife-Zweig zunehmend herausfordernde Projekte an.

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Schulstart am 14.09.2021

Liebe Eltern und Erziehungsberechtigte,

wir werden an unserer Schule am 14.09.2021 mit Präsenzunterricht starten. Das bedeutet, dass alle Schüler in die Schule kommen und die folgenden Maßnahmen wie bisher einhalten:

Die wichtigsten Hygienemaßnahmen in Kürze:

Medizinische Mund-Nasen-Bedeckung oder FFP2-Maske tragen, auch während des Unterrichts: Pflicht bis 01.10.21!

Selbsttests werden drei Mal pro Woche durchgeführt!

Handhygiene: Desinfektion/Waschen bei Betreten des Schulhauses

Husten- und Niesetikette: Armbeuge/Taschentuch!

Bei folgenden Symptomen dürfen Schüler nicht in die Schule kommen: Fieber, Husten, Hals- oder Ohrenschmerzen, starke Bauchschmerzen, Erbrechen oder Durchfall => Kind an der Schule krank melden und gegebenenfalls einen Arzt aufsuchen!

Schulstart für die 5. Klassen

Am ersten Schultag finden sich bitte alle Fünftklässler in der Turnhalle ein (Bitte den Schildern folgen!). Dort erfolgt eine Begrüßung durch die Schulleitung, die Vorstellung der Klassenleiterinnen und die Einteilung in die Klassen.

Ich wünsche Ihnen alles Gute und ihren Kindern einen guten Start in das neue Schuljahr!

gez. Dr. Klaus Werner

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Stellenanzeige Bundesfreiwilligendienst

Sie wissen noch nicht genau, was Sie nach der Schule machen wollen?

Sie möchten nach dem Abitur noch nicht studieren, aber Lebenserfahrung sammeln?

Sie möchten Lehrer*in werden oder sind an pädagogischen Berufen interessiert?

Sie haben Spaß an der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen?

Dann sind Sie bei uns genau richtig!

Wir sind eine Mittelschule mit dem Profil Inklusion, haben eine Klasse-im-Puls, eine Nachmittagsbetreuung und sorgen bei unseren Schülern für eine ganzheitliche Bildung!

Wir suchen Sie zur Ergänzung unseres engagierten multi-professionellen Teams!

Kontakt:

Mittelschule St. Wolfgang

Weilerstraße 21

84032 Landshut

Tel.: 0871-1431835

Email: verwaltung@mittelschule-wolfgang.de

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Gegen das Vergessen! Zeitzeugen-Gespräch zum Holocaust mit Hr. Grube

Organisiert von den Respect Coaches und Herrn von der Sitt, Klassenleiter der 8A, moderiert von Frau Birgit Mair, nahmen die Schüler*innen der 8., 9. und 10. Klasse der Mittelschule St. Wolfgang am Zeitzeugengespräch von Herrn Ernst Grube per Videokonferenz teil.

Herr Grube wurde vor der Machtergreifung der Nazis in München geboren und wuchs als Sohn eines Malermeisters und einer jüdischen Krankenschwester auf. Er zeigte anhand von Dokumenten und Fotografien aus dieser Zeit auf, wie die jüdischen Mitbürger von den Nationalsozialisten systematisch diffamiert, diskriminiert und verfolgt wurden. Trotz der Anfeindungen gab es immer noch jüdisches Leben in München und die jüdische Gemeinde unterhielt soziale Einrichtungen für die Gemeindebürger, wie z.B. ein Krankenhaus, ein Altenheim und ein Kinderheim.

Es begann in München im Jahr 1938 mit dem Abriss der Synagoge und der Kündigung der Wohnungen jüdischer Bürger. Damit wurden die sozialen Kontakte der jüdischen Familien systematisch unterbrochen und Herr Grube kam mit seinen Geschwistern in ein jüdisches Kinderheim. Dort lernte er erstmals jüdisches Leben kennen, denn innerhalb der Familie fand keine religiöse Erziehung statt. Im Kinderheim war das Leben toll, so Grube, „draußen wurden wir als „Saujuden“ beschimpft!“ In der Heimschule war der Unterricht wegen Lehrermangels nur noch rudimentär, eine herkömmliche Schule durften jüdische Kinder damals nicht mehr besuchen.

Ab Oktober 1941 musste der Judenstern getragen werden. Dann begannen die Deportationen in die Vernichtungslager. Im November 1941 wurden 24 Kinder aus dem Heim deportiert, aus dem Münchner Ghetto ca. 1000 Juden. Im Frühjahr 1942 wurden wieder 21 Kinder aus dem Heim deportiert und weitere Juden aus München. Die übrigen 12 Kinder des Heimes kamen in das Münchner Ghetto. Dieses wurde von den Nazis „gegründet“, da Juden laut Gesetz keine Wohnung mehr haben durften. Die Wohnungsnot im Ghetto war groß, die Lebensumstände in den Barracken erniedrigend: enges Zusammenleben, keine Schränke, menschliche Konflikte. In erster Linie diente das Ghetto dem Sammeln der jüdischen Mitbürger zum Abtransport in die Konzentrationslager. Nachdem er in mehreren Lager-Ghettos in München war, kam er 1942 nach jahrelanger Trennung zu den Eltern zurück.

Die Familie musste sich neu aneinander gewöhnen, die kleine Schwester Ruth hatte die eigene Familie noch nie erlebt. Doch die Umstände wurden noch schwieriger als bisher: die Kriegssituation verlagerte sich nach Deutschland, Bombenangriffe der Alliierten wurden zur zusätzlichen Belastung. Trotz des Druckes seitens der Nazis ließ sich der Vater nicht von seiner jüdischen Frau scheiden. Grubes Mutter musste Zwangsarbeit leisten, durfte weder Zug noch Straßenbahn benutzen, war ausgegrenzt. Die Familie lebte in einer kleinen 2-Zimmer-Wohnung. Diese bot keinen Schutz gegen die Bombenangriffe, und Juden durften nicht in die Luftschutzkeller. Sie durften auch nur in 3 Läden einkaufen, bekamen kaum Lebensmittel, da viele davon für Juden gestrichen wurden.

Die Familien der Schwestern mütterlicherseits wurden 1941/42 nach Polen deportiert. Die Stimmung in der Familie war sehr bedrückend, denn man wusste nicht, was mit den Verwandten passierte oder ob sie noch leben. Alle Verwandten wurden von den Nationalsozialisten ermordet.

Im Februar 1945 wurden schließlich auch die Grube-Kinder und ihre Mutter in das Ghetto Theresienstadt (Terezin), gelegen in der Nähe von Prag, deportiert. Im sogenannten „Generalgouvernement“, dem heutigen Gebiet von Polen und Tschechien, wurden von den Nazis Ghettos für sämtliche Juden aus den besetzten Gebieten geschaffen und neben diese Lager wurden die Konzentrationslager für deren Vernichtung gebaut.

Auf die Frage, welche Überlebensstrategien Hr. Grube in Theresienstadt hatte, antwortete er „Hoffnung und der Vater!“. Die Familie überlebte die Judenverfolgung – eine absolute Ausnahme. Nach dem Krieg musste sich die Familie wieder in ein gemeinsames Leben einfinden. Es gab keine Wiedergutmachung oder Hilfe, es gab kaum Wohnungen für jüdische Mitbürger. „Das Hineinkommen in das Leben danach war schwierig!“  erklärte Herr Grube.

Heute erzählt der fast 90-jährige Ernst Grube bei unterschiedlichen Veranstaltungen als Zeitzeuge seine Geschichte und berührt damit Jugendliche und Erwachsene gleichermaßen.

Die Schulgemeinschaft der Mittelschule St. Wolfgang bedankt sich herzlich bei Herrn Grube für die berührenden und tiefen Einblicke in das jüdische Leben während des Nationalsozialismus in Deutschland. Es mahnt und verpflichtet uns täglich gegen jegliche Art von Diffamierung, Diskriminierung und Rassismus einzustehen!

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